Baumkontrolle - Visuelle Verkehrssicherheitsüberprüfung

Glaube an die Kraft der Bäume und du wirst Sie wachsen sehen.

Wir besichtigen im Rahmen einer visuellen Baumkontrolle Ihren Baumbestand auf Verkehrssicherheit.
Die Baumkontrolle sollte im belaubten als auch im unbelaubten Zustand der Bäume durchgeführt werden. Die Baumkontrolle hängt vom Alter und Zustand des Baumes ab, deswegen sollten in regelmäßigen Abständen jedoch mindestens 1 x jährlich eine Baumkontrolle durchführt werden.


Die grundsätzlichen Schritte einer Baumkontrolle wären:

Bestimmung des Baumes
Betrachtung des Baumbestandes im ganzen, Baumumfeld und Standort
Beurteilung des Stammes auf Schäden wie z.B. Pilzbefall, Holzfäule
Beurteilung des Wurzelhalses
Die visuelle Beurteilung der Gesundheit und des Sicherheitszustandes des Baumes wird aufgrund von Farbe und Dichte der Belaubung sowie Maße des Stammumfang evaluiert.

Für jeden Schaden der Ihr Baumbestand, ob im privaten oder öffentlichen Bereich verursacht, sind Sie als Grundeigentümer und/oder als bevollmächtigter Verwalter haftbar.

Wir können für Sie bei der Baumkontrolle einen Baumkataster erstellen, in dem alle relevanten Daten und die Baumpflegearbeiten klar empfohlen werden. Die notwendigen Rodungsarbeiten werden klar definiert.

Wir empfehlen eine jährliche Baumkontrolle um einen guten Überblick über den Bestand und die Entwicklung der Bäume zu bekommen.

Verkehrssicherheitskontrolle laut Ö-Norm L 1122 ist eine visuelle Sichtkontrolle nach augenscheinlichen Merkmalen, diese Baumkontrolle ist speziell für den Straßenfreiräume, Gehwege und Spielplätze gedacht.

Bei dieser Baumkontrolle werden die wichtigsten Daten des Baumes wie Art, Stammumfang, Höhe, Erhaltenswürdigkeit sowie alle Schadbilder für die Sicherheit festgestellt. Anhand von diesen Daten kann ein fachgerechter Baumschnitt für mehrere Jahre geplant werden.

In Wien als auch in manchen Gemeinden Österreichs benötigen Sie eine behördliche Genehmigung um einen Baum roden zulassen, wir erstellen Ihnen dafür ein Gutachten und können auch die Bewilligungen für Sie einholen um einen rechtsgültigen Rodungsbescheid zu bekommen.


Zu unseren weiteren Tätigkeiten gehören auch die Resistographen Untersuchung.

Im Bohrprofil wird die relative Dichte des Holzes wieder gespiegelt. Anhand dieser Profilbohrung (Bohrwiderstandsmessung) werden Fäule, Hohlräume, Risse im Stamm erkannt.

 

 

Zusammenfassung Bäume und gesetzliche Grundlagen – Haftungen

1, Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch

§ 1319 – Absatz 6: Bauwerkshaftung
Der Besitzer des Gebäudes oder Werkes ist zum Ersatz verpflichtet, wenn die Ereignung die Folge der mangelhaften Beschaffenheit des Werkes ist und er nicht beweist, dass er alle zur Abwendung der Gefahr erforderliche Sorgfalt angewendet hat.

Absatz 6a: Durch einen Weg – Wegehalterhaftung
Es haftet derjenige für den Ersatz des Schadens, der für den ordnungsgemäßen Zustand des Weges als Halter verantwortlich ist. Zu einem Weg gehören auch Pflanzungen (Bäume).

Der Wegehalter haftet und es gilt die Beweislastumkehr (Der Eigentümer oder
Erfüllungsgehilfe muss beweisen, dass er alles getan hat um eine Gefahr vom Nutzer abzuhalten)

2, ÖNORM L1122 – Baumpflege und Baumkontrolle

Erfordernisse der Befundung der Sichtkontrolle Seite 8.
Die Sichtkontrolle stellt eine sorgfältige, äußere, fachkundige Besichtung dar und erfolgt in regelmäßigen Abständen. Sie umfasst die Baumzustandserfassung, die Beurteilung der erhobenen Merkmale, der Vorschlag notwendiger Maßnahmen sind Bestandteile der Sichtkontrolle.

Die Zeitabstände für die Überprüfung der Verkehrssicherheit sind von den Pflegemaßnahmen abzukoppeln.

Eine jährliche Kontrolle ist anzustreben .

3, Oberster Gerichtshof Geschäftszahl 2Ob137/05v vom 03 11 2005

Der Besitzer eines Werkes haftet gemäß § 1319 ABGB, wenn das Schadensereignis
die Folge der mangelhaften Beschaffenheit des Werkes ist und er nicht beweist, dass
er alle zur Abwendung der Gefahr erforderliche Sorgfalt aufgewendet hat.
Erforderlich sind jene Schutzvorkehrungen und Kontrollmaßnahmen, die vernünftigerweise nach der Verkehrsauffassung erwartet werden können.
Die in der Revision abermals aufgestellte Behauptung, das Fachwissen und die Methoden der periodischen Überprüfung der Verkehrssicherheit zur Beurteilung der Stand- und Bruchsicherheit von Bäumen habe sich erst im Jahr 2001 langsam zum Stand der Technik zu entwickeln begonnen, ist durch den festgestellten Sachverhalt nicht gedeckt.

D.h.: Die Baumkontrolle ist im öffentlichen und halböffentlichen Bereich zumutbar

  • Faeule durch unsachgemaeszer Kappung
  • Gefahr durch Lackporling
  • Pflaumenfeuerschwamm gefaerdung
  • Wurzelstockfaeule gesenkter Baum
  • Faeule im Stamm
  • Wurzelstockfaeule
  • Kappung eines Staemmlings
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